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Kreditvorteil bei hohen Stromkosten

Die Energiekosten der deutschen Haushalte steigen von Jahr zu Jahr. Für die Verbraucher ist jede Preiserhöhung schmerzlich, da Strom und Gas einen großen Teil des Einkommens verschlingen. Da beide Rechnungen bei den Meisten pünktlich zum Abschluss der Heizsaison ins Haus flattern, stehen nicht wenige alljährlich vor dem gleichen Problem: Wie soll ich zum nächsten Monat meine Gas- und Stromkosten bezahlen? Viele Energieversorger gestatten nur widerwillig Ratenzahlungen, wenn überhaupt, egal ob der Kunde mehrere hundert Euro berappen muss. Ein günstiger Ratenkredit kann hier so manchen aus dieser misslichen Situation befreien: Der Verbraucher kann mit dem geliehenen Geld die offene Rechnung zahlen und die Kreditsumme in verdaubaren Häppchen nach und nach tilgen.  Ein bequemer weg und günstiger als ins Dispo zu rutschen. Doch gibt es dabei einiges zu beachten, damit der „Spaß" nicht noch teurer wird.

Der Verbraucher sollte zunächst das richtige Darlehen wählen: Hier eignet sich besonders gut der Kleinkredit, da er eine vergleichsweise niedrige Kreditsumme vorsieht, und zwar meist zwischen 500 und 3000 Euro. Der genaue Rahmen ist allerdings nicht festgelegt und variiert von Bank zu Bank. Der Kleinkredit hat einen großen Vorteil: Er hat einen niedrigeren Effektivzins und günstigere Konditionen als der Dispositionskredit, den übrigens jeder automatisch nimmt, der sein Girokonto überzieht. Auch die Laufzeit fällt je nach Anbieter unterschiedlich aus, sie bewegt sich jedoch meist zwischen ein und fünf Jahren. Da die Kreditsumme recht gering ist, gehen viele Banken von einem geringeren Ausfallrisiko aus, so dass die Bonitätsprüfung nach weniger strengen Kriterien verläuft. Banken sind eher bereit, auf Antragsteller von Kleinkrediten zuzugehen und Kompromisse einzugehen als bei herkömmlichen Darlehen. Neben den Hausbanken bieten auch Online-Kreditinstitute kleinere Darlehen an, die oftmals noch günstiger sind. Deshalb sollten Kunden bevor sie zur Hausbank gehen, verschiedene Kredite online vergleichen und bereits die günstigsten Angebote heraussuchen. Um Kosten zu sparen, ist es sogar sinnvoll, zuvor mehrere persönliche Angebote von verschiedenen Anbietern anzufordern. Die Verhandlung mit der Hausbank dürfte leichter fallen, mit den Informationen der Bankkunde das Angebote beurteilen kann, wie lukrativ es wirklich ist. Beim Kredit Vergleich kommt es vor allem auf den Effektivzins an. Denn dieser summiert als einzige Angabe alle anfallenden Kosten. Bei anderen Zinsangaben bleiben nicht selten die Bearbeitungs- und Abschlussgebühren außen vor. Auch bei der Laufzeit gibt es einiges zu beachten: Lange Laufzeiten haben zwar den Vorteil, dass die monatlichen Raten sich verringern, jedoch zahlt der Verbraucher unterm Strich mehr. Deshalb sollte er darauf achten, dass er die Vertragsdauer gerade so lang ist, dass er den Kredit bequem tilgen kann, ohne schmerzhafte Einschnitte hinnehmen zu müssen.  Viele Kreditportale bieten zu dem vergleichende Kreditrechner an, mit denen der Kunde schnell die günstigsten Geldgeber finden kann. Meistens führen diese Internetseiten auch gleich zur Webseite der jeweiligen Bank, auf der gleich der Online-Antrag ausgefüllt werden kann. Für das Antragsformular muss der Kunde neben die Höhe des gewünschten Kredits und die Laufzeit der Tilgung auch einige persönliche Daten preisgeben, zum Beispiel Name, Adresse, Einkommen und regelmäßige Ausgaben. Auch muss er in der Regel Informationen über das derzeitige Beschäftigungsverhältnis preisgeben. Der Kreditvertrag, der letztlich für den Abschluss entscheidend ist, kommt schließlich per Post.

Quelle: kreditaktuell.com