Juni 2008

You are currently browsing the articles from Billigstrom Blog written in the month of Juni 2008.

Energiesparlampen lösen die Glühbirnen ab

Die Tage der Glühbirne sind gezählt. Die EU will die gute alte Glühlampe schritt für Schritt durch Energiesparlampen ersetzen. Würden ab sofort alle klassischen Glühlampen in Deutschland gegen Energiesparlampen ersetzt, würde das 7,5 Milliarden Kilowattstunden sparen. Unglaublich. Die Energieeffizienz einer Energiesparlampe kann sich sehen lassen. Klassische Glühbirnen dagegen nutzen nur 5 Prozent ihrer Energie für die Lichtgewinnung. Der Rest wird als Wärme abgegeben. Ein Glühbirne ist mehr eine Heizungsanlage als ein Leuchtmittel. Mit einer Energiesparlampe lässt sich dagegen richtig Geld sparen. Eine Energiesparlampe die ein etwa dieselbe Leistung wie eine 60 Watt Glühbirne hat benötigt nur 11 Watt, braucht also 80 Prozent weniger Energie und hält dafür auch noch ca. 10 mal so lange. Von daher ist der Schritt die Glühlampe zu verbieten ein vernünftiger. Neuseeland macht es uns vor.

Energiesparlampen im Vergleich

Doch für welche Energiesparlampe soll man sich entscheiden. Die Kosten für eine Energiesparlampe liegen weit höher als für eine herkömmliche Glühbirne. Die Stiftung Warentest hat Energiesparlampen getestet und auf ecotopten.de sind 23 Energiesparlampen aufgelistet die die Energieeffizienzklasse A besitzen.

weitere Tipps zum Strom sparen

Mit der richtigen Energiesparlampe lässt sich also richtig Strom sparen und damit auch Geld. Doch nicht nur mit Energiesparlampen lässt sich Strom sparen. Hier noch 10 Tipps zum Strom sparen. Und haben Sie darüber hinaus den richtigen Stromanbieter? Mit unserem kostenlosen Strompreisrechner sehen Sie ganz schnell ob sie nicht noch zu viel für Strom bezahlen.

Written by admin on Juni 26th, 2008 with 9 comments.
Read more articles on allgemein.

verfehlte Solarstrom-Förderung – Stromkunden zahlen die Zeche

In einem Beitrag von stromauskunft.de bin ich auf den Beitrag von plusminus aufmerksam geworden, in dem es darum geht das die Förderpolitik der Bundesregierung für Solaranlagen verfehlt ist. Zuerst einmal denkt man das die Förderung von erneuerbaren Energien ja nur positiv sein kann. Doch bei genauerer Betrachtung entpuppt sich die Förderpolitik als verfehlt.

In Deutschland kann jeder Hausbesitzer sich die Installation einer Solaranlage fördern lassen. Außerdem gibt es eine Abnahmegarantie über 20 Jahre für den erzeugten Solarstrom zu einem Preis von ca. 47 Cent pro Kilowatt-Stunde. Aus genau diesem Grund sind wohl in Deutschland fast die Hälfte aller weltweit produzierten Solarmodule installiert. Firmen wie z.B. thermoglobe installieren viele Solaranlagen jährlich auf deutschen Dächern. Doch woher stammen diese? Zumeist werden sie im Ausland produziert, allen voran in China. Und dorthin fließen dann natürlich auch die Kosten für eine Solaranlage. Das ist ja auch ganz natürlich. Doch ohne die Förderung von Solaranlagen würden in Deutschland wesentlich weniger Solarmodule verbaut werden.

Ich fasse also noch einmal zusammen. Die Bundesregierung fördert Solarstrom indem sie die Installation der Solarstromanlagen fördert und dem Stromerzeuger eine Abnahmegarantie zu einem sehr guten Preis garantiert. Und an wem bleiben die Kosten hängen? Am Stromkunden. Denn die Kosten für den teuren Solarstrom zahlt nicht der Staat, sondern sie werden auf alle Stromkunden umgelegt. Die bis 2007 in Deutschland installierten Solarmodule belasten die Stromkunden die nächsten 20 Jahre mit 26,5 Milliarden Euro. Und bis 2011 werden es plusminus nach 62 Milliarden Euro sein. Gerade erst wurde im EEWärmeG beschlossen das erneuerbare Energien für Neubauten ab 2009 zur Pflicht werden. Das bedeutet zwangsläufig das noch mehr Solaranlagen auf deutschen Dächern installiert werden. Der Teufelskreis dreht sich immer weiter. Und noch etwas ist an der Förderpolitik verfehlt. Das Solaranlagen die CO2-Emission verringern ist unbetritten. Wenn jedoch die Stromkonzerne ihre Emisssionsrechte weiter veräußern können werden die hier eingesparten CO2-Emissionen eben im Ausland erzeugt. Die Solaranlagen sparen also nur rein oberflächlich gesehen die CO2-Emission ein, vielmehr verlagern sie nur die CO2-Emission ins Ausland.

Written by admin on Juni 25th, 2008 with no comments.
Read more articles on allgemein.

CDU: Atomkraft gleich Ökoenergie

Gestern verabschiedete der CDU Parteivorstand ein Umwelt-Grundsatzpapier. Damit spricht sich die CDU für längere Laufzeiten von Atomkraftwerken aus. Defakto möchte man damit den Ausstieg aus der Atomenergie, wenn vielleicht nicht gänzlich verhindern, dann zumindest aber hinauszögern. Die Energieversorger sollen im Gegenzug dazu verpflichtet werden, die Gewinne die aus den längeren Laufzeiten der Atommeiler erwachsen dazu zu nutzen die Strompreise zu senken und die Forschung nach erneuerbaren Energien zu unterstützen. Generalsekrätär Pofalla sagte in diesem Zusammenhang:

Kernkraft ist für die CDU Ökoenergie

Darüber lässt sich sicherlich streiten, werden viele bestimmt meinen, wie ich auch. Ökostrom ist doch auch Ökoenergie oder nicht? In der wikipedia heisst es nun aber:

Mit dem Begriff Ökostrom wird elektrische Energie bezeichnet, die auf ökologisch vertretbare Weise aus erneuerbaren Energiequellen hergestellt wird. Dies geschieht in Abgrenzung insbesondere zu Kernkraft, Kohle und Öl, aber auch zu Mammutprojekten im Bereich der Wasserkraft wie dem Drei-Schluchten-Staudamm in China.

Wenn also Ökostrom nicht aus Atomkraftwerken stammen darf, ist Ökostrom auch keine Ökoenergie! Nehmen wir aber mal an man könnte Ökoenergie auch aus nicht “erneuerbaren Energiequellen” gewinnen, dann gibt es immer noch das Problem das Ökoenergie “auf ökologisch vertretbare Weise” erzeugt werden muss. Atomkraftwerke weisen diese Eigenschaft wahrlich nicht auf, obwohl Befürworter ja immer wieder argumentieren wie sauber Atomstrom sei.

Written by admin on Juni 24th, 2008 with comments disabled.
Read more articles on Ökostrom.

SPD fordert niedrigere Grundtarife von den Energieversorgern

Heute wird sich eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von SPD-Fraktionschef Peter Struck bilden die ein Gesamtkonzept für Energiesicherheit und Energiewirtschaftlichkeit entwickeln soll. In erster Linie geht es darum, in Zeiten immer weiter steigender Energiepreise dem Verbraucher unter die Arme zu greifen. Dazu gehört auch die Forderung einen flächendeckenden und dauerhaften Sozialtarif einzuführen, wie ihn Umweltminister Sigmar Gabriel in einem Interview mit der BAMS gefordert hatte. Bis dato bieten bisher nur einige Stromversorger Sozialtarife bei der Grundversorgung an. Seit 2000 sind die Strompreise um 46 Prozent gestiegen. Das führt unweigerlich irgendwann zu einer Energiearmut bei den unteren sozialen Schichten. Gegenwind für den Vorschlag für einen Sozialtarif bei der Stromgrundversorgung kommt von den Städten und Kommunen. Die befürchten das hier ein neues bürokratisches Monster geschaffen wird.

Written by admin on Juni 23rd, 2008 with no comments.
Read more articles on allgemein.

Seehofer rät zu Stromanbieterwechsel

Angesichts der hohen Strompreise hat Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer die Verbraucher aufgefordert ihre Stromanbieter zu wechslen. In einem Interview mit dem Magazin Fokus sagte Seehofer:

Der Verbraucher erzielt Wirkung, wenn viele Menschen handeln. Wir Verbraucher müssen aktiv werden, beim Wechseln wie beim Energiesparen.

Da der Wettbewerb auf den Energiemärkten nicht ausreiche müssen Verbraucher den Stromanbieterwechsel als Mittel für mehr Wettbewerb aktiv nutzen. Am einfachsten geht dies mit einem kostenlosen Strompreisvergleich. Wer seine alte Jahresstromabrechnung zur Hand nimmt weiß in etwa wieviel Strom er pro Jahr verbraucht. Mit diesen Informationen lässt sich mit dem Strompreisrechner ganz leicht ein individueller günstiger Stromtarif finden.

>> hier gehts zum kostenlosen Strompreisrechner

Written by admin on Juni 18th, 2008 with 7 comments.
Read more articles on Stromanbieterwechsel.

Warum ist Ökostrom so billig?

Warum ist eigentlich Ökostrom so billig? Dieser Frage geht Heinz Eng in einem interssanten Artikel auf den Grund. Er vergleicht dabei mehrer Ökostrom-Anbieter und untersucht woher diese Stromanbieter ihren Ökostrom beziehen. Er stellt dabei ein paar ganz interssante Betrachtungen an. sehr lesenswert!

Written by admin on Juni 17th, 2008 with no comments.
Read more articles on Ökostrom.

Strompreisänderungen bei knapp 40 Stromanbietern

Wenn die Strompreise sich ändern denken die meisten an Preissteigerungen. Und so ist es auch zum großteil auch diesmal. Verivox, das Verbraucherportal für Strom und Gas hat die aktuellen Strompreisänderungen untersucht. Zum Juni und Juli ändern ca. 40 Stromanbieter ihre Strompreise. Die meisten erhöhen ihre Stromtarife um durchschnittlich 4 Prozent. Den stärksten Anstieg nehmen die Stadtwerke St. Ingbert vor. Dort kostet die Grundversorgung nun 13 Prozent mehr. Auch die Stadtwerke Hollfeld (10 Prozent), die Stadtwerke Passau (8,3 Prozent) und die Gemeindewerke Steinhagen GmbH (8,2 Prozent) erhöhen ihre Strompreise überdurchschnittlich.

Doch es gibt auch positive Nachrichten bei den akteullen Strompreisen. So bietet die rhenag Rheinische Energie AG ab sofort einen neuen Online-Tarif an, der um 5,5 Prozent billiger als das derzeit günstigste lokale Angebot ist. Einen Wermutstropfen hat das Ganze. So erhöht der Stromversorger die Kosten für die Grundversorgung um 2,8 Prozent.

Doch es gibt auch Stromversorger die die Preise für die Grundversorgung senken. So sinkt der Preis für die Stromgrundversorgung bei den Stromanbietern Mark-E Aktiengesellschaft und den Stadtwerken Lüdenscheid GmbH um 5,2 Prozent.

Die Experten von Verivox raten zum kostenlosen Strompreisvergleich. Der Vergleich ist unkompliziert und dauert nur wenige Minuten. Zudem kann man mehrere hundert Euro pro Jahr sparen. Für den Strompreisvergleich nimmt man am besten seine letzte Stromabrechnung zu Hilfe, so kann man genau sehen ob sich ein Wechsel zu einem neuen Stromanbieter oder ein Stromtarifwechsel lohnt.

weitere Informationen bei Verivox.de:
Jetzt kostenlos Stromtarife vergleichen und bares Geld sparen (Bester Strompreisvergleich laut Ökotest Ausgabe 03/2008).


Written by admin on Juni 16th, 2008 with 2 comments.
Read more articles on allgemein.

So grün ist Ökostrom wirklich

Wie die FTD berichtet soll der Ökostrom-Anbieter “Lichtblick” seinen Kunden grünen Strom verkauft haben der in Wirklichkeit gar kein Ökostrom war. Demnach soll “Lichtblick” seinen Kunden auch Kohle- und Atomstrom geliefert haben, den der Stromversorger an der Leipziger Strombörse European Energy Exchange eingekauft hat. Der Stromversorger wirbt damit seinen Kunden “100% ÖKO-STROM” anzubieten. Weiterhin heisst es auf der Webseite des Stromanbieters:

Seit 2003 wird unser Strom vollständig aus regenerativen Energiequellen wie Wasser, Biomasse, Sonnenenergie oder Windkraft erzeugt.

So grün ist also Ökostrom. Und “Lichtblick” ist wahrscheinlich nicht der einzige Ökostrom-Anbieter der seinen Kunden auch Atom- und Kohlestrom verkauft. In einer Stellungnahme von “Lichtblick” heisst es:

Die von der FTD aufgegriffene Thematik betrifft nicht den planbaren Stromeinkauf, der den prognostizierten Bedarf der Stromkunden vollständig deckt. Vielmehr geht es hier nur um die Mengen, die zur Kompensation von kurzfristig auftretenden Abweichungen zwischen prognostiziertem und tatsächlichem Verbrauch der Kunden erforderlich sind. Es handelt sich dabei um zwangsläufig auftretende Mengen, die weniger als ein Prozent der Gesamtmenge ausmachen. Diese sogenannte Regelenergie kann nicht “grün” beschafft werden. Jeder Ökostromanbieter kann diese Abweichungen nur über den Regelenergiemarkt oder den Spotmarkt der Strombörse kompensieren. Alternativen gibt es nicht, weil es weder einen Regelenergie- oder Spotmarkt für Ökostrom noch regenerativ erzeugte Ausgleichs- und Regelenergie gibt.

Diese Aussage könnte ein herber Imageverlust für die Öko-Strom-Anbieter bedeuten, da augenscheinlich alle Ökostromanbieter Strom nachkaufen müssen um Engpässe bei der Stromversorgung auszugleichen.

Der eigentliche Skandal ist aber nicht das Ökostromanbieter Strom an der Strombörse einkaufen müssen, sondern das die Kunden nicht zu hundert Prozent darüber aufgeklärt werden woher der bezogene Strom stammt. Nach Angaben der FTD hat “Lichtblick” bisher immer bestritten Strom an der Strombörse eingekauft zu haben. Gerade beim grünen Strom erwarten die Kunden, die sich mit ihrer Entscheidung für Ökostrom aktiv für den Klimaschutz einsetzen, aber Transparenz darüber wie grün der Strom wirklich ist den sie beziehen, zahlt man doch gern dafür auch ein paar Cent mehr für die Kilowattstunde.

Written by admin on Juni 12th, 2008 with 3 comments.
Read more articles on Ökostrom.

Stromkunden haben die Wahl

Zukünftig haben Stromverbraucher,also Kunden von Gewerbestrom, als auch private Stromkunden nicht nur die Wahl des Stromanbieters, sondern können auch ein Unternehmen ihrer Wahl für die Messung des Stromverbrauchs, den Stromablesedienst selber beauftragen. Das hat heute der deutsche Bundestag im Gesetz zur Öffnung des Messwesens bei Strom und Gas für Wettbewerb beschlossen. Die nötigen Regelungen sollen dazu in einer Rechtsverordnung detailiert ausgestaltet werden.

Mit der Liberalisierung des Ablesedienstes für Stromzähler erhofft sich die Regierungskoalition die Einführung neuer innovativer Messeinrichtung für Strom. Diese neuen Stromzähler sollen dem Stromkunden mehr Informationen zum Stromverbrauch zu Verfügung stellen wie z.B. wie hoch ist der aktuelle Stromverbrauch oder welche elektrischen Geräte im Haushalt verbrauchen den meisten Strom. Der Sinn der Aktion ist ganz klar. Die Stromverbraucher sollen dazu animiert werden Strom zu sparen. Was ja grundsätzlich eine gute Sache ist, denn das spart Stromkosten und hilft dem Klimaschutz. Bleibt nur zu hoffen, dass die Kosten für die neuen Stromzähler nicht auf die Stromkunden umgeschlagen werden.

Der Gesetzesbeschluss ist Bestandteil des Integrierten Energie- und Klimaprogramms der Bundesregierung, das im August letzten Jahres in Meseberg verabschiedet wurde. Der Gesetzbeschluss wird nun dem Bundesrat zugeleitet wo es noch einmal diskutiert wird. Die Länder müssen dem Gesetz aber nicht mehr zustimmen.

Written by admin on Juni 6th, 2008 with comments disabled.
Read more articles on allgemein.

mehr Transparenz im Strommarkt

Gestern wurden die Ergebnisse der Initiative für mehr Transparenz im Strommarkt von Bundesminister für Wirtschaft Michael Glos und seinen für Energiefragen zuständigen Staatssekretär Jochen Homann vorgestellt. Zuvor wurde in einem Spitzengespräch mit der Stromwirtschaft von Glos mehr Transparenz im Strommarkt gefordert:

Die unaufhörlich steigenden Energiepreise belasten Wirtschaft und Verbraucher. Ich möchte hier mehr Transparenz erreichen – im Stromgroßhandel, auf der Stromrechnung und durch Aufklärung über die wichtigsten Zusammenhänge für alle Verbraucherinnen und Verbraucher.

Die Stromwirtschaft sagte ihm ihre Bereitschaft zu bei dieser Frage mitzuziehen. Als Ergebnis der Initiative werden die Stromkonzerne in Zukunft ihre Kraftwerksdaten zentral und einheitlich, alle zusammen auf einer Webseite veröffentlichen. Daran werden nicht nur die großen Stromerzeuger teilnehmen, nein auch die kommunalen Erzeuger und die Industrie. Weiterhin werden die Daten die veröffentlicht werden weiter ausgeweitet. Ein weiteres Ergebnis der Initiative ist die transparente Ausgestaltung der Stromrechnungen. Dafür haben der Branchenverband der Energie- und Wasserwirtschaft und der Verband kommunaler Unternehmen eine Empfehlung für ihre Mitglieder vorbereitet. Die Umstellung auf transparente Stromrechnungen soll 2009 erfolgen.

Written by admin on Juni 4th, 2008 with comments disabled.
Read more articles on allgemein.

« ältere Artikel

No newer articles