Was tun wenn der Billigstrom auf sich warten lässt

Immer wieder gibt es Berichte über Probleme beim Stromanbieterwechsel. Wer den Stromanbieter wechselt braucht zwar keine Angst haben das der Strom ganz weg bleibt aber nichts desto trotz ist es sehr ärgerlich wenn der Billigstrom mitunter monatelang auf sich warten lässt. So geschehen letztes Jahr bei einigen Billigstromanbietern. Den betroffenen Kunden wurden wenige Tage nach Vertragsabschluss die Jahresstromkosten von ihrem Konto abgebucht, doch der Billigstrom lies auf sich warten und der “voraussichtliche Liefertermin” verstrich. Das ärgerliche für die Kunden war zu diesem Zeitpunkt das Ihnen zwar Strom geliefert wurde, doch sie wussten nicht von wem und zu welchen Konditionen. Anrufe bei ihrem neuen Billigstrom-Anbieter verliefen ergebnislos und oftmals erfuhren die Kunden von ihrem alten Stromanbieter das der neue noch nicht einmal den alten Vertrag gekündigt hatte. Auch die Aufforderung an den neuen Billigstrom-Anbieter endlich einen konkreten Liefertermin für den Billigstrom festzulegen waren ergebnislos. Viele fragten sich ob der alte Stromanbieter den Stromwechsel absichtlich blockierte. Vielleicht war aber auch der neue Billigstrom-Anbieter einfach nur überlastet.

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e. V. rät den betroffenen Kunden die solch einen Anbieterwechsel durchgemacht haben wie sie beim Ausstieg aus dem Stromvertrag vorgehen sollen.

Bevor man aus dem Stromvertrag aussteigen kann muss dem Billigstrom-Anbieter eine angemessene Frist von etwa sechs Wochen gesetzt werden, verbunden mit der Androhung bei Nichtlieferung des Billigstroms aus dem Vertrag auszusteigen. Erst nachdem diese Frist verstrichen ist und noch immer kein Billigstrom geliefert wird kann man vom Vertrag zurücktreten und die schon gezahlten Forderungen zurück verlangen. Der Schriftverkehr mit dem Billigstrom-Anbieter sollte am besten per Einschreiben mit Rückantwort erfolgen.


geschrieben am Mai 26th, 2008 mit Kommentare geschlossen.
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