Stromkosten sparen bei Burger King: Umwelt ist King
Das erste energieeffiziente Burger King Restaurant weltweit steht im beschaulichen wie badischen Waghäusel bei Bruchsal. Zahlreiche Maßnahmen zur Optimierung der Energieeffizienz sollen nicht nur die Stromkosten senken, Photovoltaikanlagen und ein Windrad sollen auch gleich teilweise den Stromverbrauch mit Ökostrom decken.
„Geschmack ist King,“ heißt es häufiger bei der königlichen Buletten-Bräterei. Doch wenn der Plan aufgeht, gilt der Adelstitel nicht nur für den Gaumen, sondern auch für die Umwelt: Umwelt ist King. Denn zwischen Speyer und Bruchsal eröffnete unlängst in Waghäusel ein Burger King mit Modellcharakter. Neben dem üblichen Fast Food Angebot setzt der Franchisenehmer vor Ort auf Energieeffizienz und Ökostrom. Anstatt Warmwasser mit teurem Stromverbrauch zu erzeugen, soll künftig vorhandene Abwärme das Wasser auf die gewünschte Temperatur erhitzen. Dieser kleine Schritt erspart gleich die sonst übliche Hälfte des Strombedarfs ein. Die Beleuchtung funktioniert mit langlebigen LED-Lampen. Nebenbei verbrauchen diese Lichtquellen weniger Energie als herkömmliche Glühbirnen oder Energiesparlampen. Weitere sichtbare und unsichtbare Maßnahmen sollen die Energieeffizienz erhöhen.
Auf dem Dach und in der direkten Umgebung befinden sich eine Photovoltaik-Anlage und ein Windrad. Beide Anlagen sorgen dafür, dass beinahe die Hälfte des Stromverbrauchs vom Restaurant dank erneuerbare Energien, der Umwelt weniger Schaden zufügt. Ganz nebenbei sorgt das Windrad auch weithin für Sichtbarkeit über Kilometer hinweg. Der sperrige Werbepylon wird stattdessen eingemottet. Sämtliche Bauelemente fügen sich nahtlos in das auch nach außen hin sichtbare 2020-Design, dass auch in anderen Burger King Restaurants Anwendung finden soll.
Der nächste energieeffiziente Burger King lässt nicht lange auf sich warten. Gemütliche 90 Autominuten südlich von Waghäusel können Fast Food Fans künftig in Freiburg ebenfalls Energieeffizient Burger speisen. Weitere Restaurants sollen Folgen.
Bildquelle: Burger King
geschrieben am Juni 11th, 2010 mit
2 Kommentare.
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#1. Juni 21st, 2010, at 12:55 PM.
Also das nenne ich mal eine gute Idee. Da können sich andere Fast Food- Tempel mal ein Beispiel nehmen. Wenn schon weniger gesunde Ernährung, dann wenigstens ökologisch korrekt