Eprimo hebt Strompreise an

Momentan grassieren wieder die Strompreiserhöhungen. Landauf, landab erhöhen die Stromanbieter ihre Preise. Dies geschieht unabhängig davon, ob es sich um Konzerne wie EnBW, Ökostromversorger wie Naturstrom, unabhängige Unternehmen wie Flexstrom oder um Stromhändler wie Yello Strom handelt. Sämtliche Anbieter haben entweder ihre Preise bereits angehoben oder planen in näherer Zukunft eine Anhebung ihrer Preise. Auf diesen Zug ist nun auch ein Stromversorger aufgesprungen, der mit seiner bisherigen Preisstrategie den Strommarkt regelrecht aufmischte und nicht zuletzt in einer vom Euro Magazin beauftragten Studie als Testsieger in der Kategorie “Stromanbieter ohne Vorkasse” hervorging. Hierbei handelt es sich um Eprimo. Viele Kunden stellen sich nun die Frage, ob sie sich nach Alternativen zu dem Tochterunternehmen der RWE Energy AG umschauen sollen, oder doch erst mal bei Eprimo bleiben sollten.

In einem Rundschreiben, das Eprimo momentan an ihre Kunden versendet, wird zu Beginn auf die eigene Verhandlungsmacht gegenüber den Lieferanten und den Umstand hingewiesen, dass es dem Stromanbieter gelungen sei, den monatlichen Grundpreis konstant zu halten. Die Überraschung folgt dann im weiteren Verlauf. Die Stromerhöhung wird in dem Satz “…nur der Arbeitspreis erhöht sich ab dem 01.08..2009 auf 20,08 Cent pro Kilowattstunde. Damit bietet eprimo Ihnen weiterhin ein sehr attraktives Preis-/Leistungsverhältnis für Ihren Strom” erwähnt. Entschuldigend muss man hier aber auch erwähnen, dass Eprimo seine Kunden auf ein 14-tägiges Sonderkündigungsrecht hinweist, das den Verbrauchern aufgrund der Strompreiserhöhung eingeräumt wurde. Eine rechtskräftige Kündigung habe daher bis zum 24.06.2009 in schriftlicher Form zu erfolgen. Neben dieser Belehrung über das Kündigungsrecht, offeriert Eprimo seinen Kunden auch einen anderen Tarif.

Einige Kunden von Eprimo, die von den preiswerten Angeboten des Stromanbieters überzeugt waren, beginnen nun sich nach adäquaten Alternativen umzuschauen. Strompreisvergleich-Portale wie etwa Preis.de, Toptarif oder Idealo können hierbei wichtige Hilfestellungen leisten. Die Suche nach dem günstigsten Strompreis läuft in der Regel kostenlos und unkompliziert ab. Der Interessent muss lediglich seine Postleitzahl und seinen jährlichen Stromverbrauch in die Suchmaske eintippen. Die Stromvergleich-Portale liefern dem Interessenten umgehend eine Übersicht über die Stromanbieter, die in seiner Region verfügbar sind und sortieren zudem die Preise. Die günstigsten Tarife stehen dabei erwartungsgemäß an erster Stelle, die teuren Preise findet man erst ganz zuletzt. Darüber hinaus stehen noch weitere Auswahrkriterien zur Verfügung. Kunden, die beispielweise nur auf Ökostrom zurückgreifen wollen, können dies in ihrer Suche ebenso berücksichtigen wie Kunden, die großen Wert auf Strom mit einer Preisgarantie legen.

Der Wechsel des Stromanbieters über diese Portale gestaltet sich auch als unkompliziert. Nachdem man den günstigsten Tarif für sich gefunden hat, klickt man nämlich einfach den Tarif aus der angezeigten Liste an. Daraufhin öffnet sich ein Formular, was man ausgefüllt wahlweise online oder per Post an den Stromanbieter zurücksendet. Kurze Zeit drauf nimmt der künftige Stromversorger mit dem aktuellen Anbieter Kontakt auf und kündigt im Auftrag des Kunden den bisherigen Vertrag auf. Sobald der Vorgang erfolgreich abgeschlossen wurde, erhält der Kunde eine Mitteilung von seinem neuen Stromanbieter ab wann er beliefert werde. Für die Zusammenführung von Stromanbieter und Kunde erhalten die Stromvergleiche eine Provision. Aufgrund dieser Vermittlungsgebühr können sich die Stromvergleiche erlauben ihren Service kostenlos bereitzustellen und zudem neutral und unabhängig zu sein.

Wem die Preiserhöhung von Eprimo nun aufstoßen sollte, der kann sich mit einem Stromvergleich rasch einen neuen, preiswerteren Tarif für seine Stadt heraussuchen und dann kostenlos zu dem Anbieter wechseln.

Einfache Beispiele zeigen auf, dass hier ein großes Einsparungspotenzial besteht. Bei einem Strompreisvergleich in Berlin erkennt man schnell, dass sich gegenüber Eprimo einige Euros einsparen lassen. Kann man sich als Kunde mit Vorkasse abfinden, so liegen bereits für kleine Haushalte die Einsparungseffekte bei über 200 Euro jährlich. Man sollte dabei jedoch auf eine kürzere Vertragslaufzeit und auf ein monatliches Kündigungsrecht achten, damit man seinen Stromversorger problemlos austauschen kann, sobald dieser einem eine Preisanhebung verkündet.
Wer trotz der gelieferten Argumente für einen Wechsel des Stromanbieters weiterhin bei Eprimo bleiben möchte (wie angemerkt sind Preisanhebungen momentan sehr verbreitet), der kann sich ohne Eile auf der Homepage von Eprimo über alternative Tarifangebote schlau machen: www.eprimo.de


geschrieben am Juni 10th, 2009 mit 3 Kommentare.
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3 comments

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Get your own gravatar by visiting gravatar.com mueller
#1. Juli 23rd, 2009, at 4:36 PM.

Man sollte aber auch inbedingt auf die Laufzeiten der Verträge und eventuelle Boni achten. Eventuell bleibt man günstiger. Aber informiert sein sollte man allemal.

Get your own gravatar by visiting gravatar.com Tina
#2. November 4th, 2009, at 11:51 AM.

Genau Mueller, darauf sollte man in jedem Fall achten. Eprimo vergibt bei einem Vertragsabschluss im Momemt bis zu 100€ Wechselbonus. Das ist schonmal nen gutes Polster :)

Liebe Grüße Tina

Get your own gravatar by visiting gravatar.com Stefanos
#3. April 13th, 2010, at 1:13 PM.

Eprimo… einfach nur ein super Unternehmen. Bin ein Kunde der zufrieden ist mit ihm. :)

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