Mehr als die Hälfte der Deutschen sind für den Atomausstieg

Nachdem in den letzten Jahren die Preise für Öl und Gas ständig gestiegen waren machten sich wieder viele Stimmen breit die den Atomausstieg, wenn auch nicht verhindern, so jedoch verzögern wollten. Immer wieder wurde die Stromlücke als ernsthaftes Problem thematisiert. Und Atomstrom sollte die Lösung sein. Nun hat das ARD-Morgenmagazin eine Umfrage in Auftrag gegeben die 1000 Bundesbürger nach ihrer Haltung zum Atomausstieg befragte. Demnach sind 51 Prozent der Bundesbürger für den Atomausstieg. Dies sind zwar nicht mehr soviele wie im Jahr 2000 (61 Prozent), als der Atomausstieg beschlossen wurde. Aber immerhin noch mehr als die Hälfte. Doch es gibt auch Befürworter der Atomenergie in der deutschen Bevölkerung. Demnach sind 41 der Bundesbürger nicht vom Atomausstieg überzeugt und denken das in naher Zukunft nicht auf Atomstrom verzichtet werden kann. Auch hier hat sich das Bild gegenüber 2000 geändert. Zu dem Zeitpunkt glaubten nur 32 Prozent der Bundesbürger das man auf Atomenergie nicht verzichten könnte.

Aus meiner Sicht macht sich bei der Umfrage in diesem Jahr noch der Preisanstieg der letzten jahre für fossile Brennstoffe bemerkbar. Außerdem sind die erneuerbaren Energien noch nicht soweit entwickelt, das damit der gesamte Energiebedarf gedeckt werden könnte. Nun sinkt der Ölpreis aber wieder. Mal sehen wie sich dementsprechend die Stimmung zum Atomaustieg in der nächsten Zeit ändern wird.

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geschrieben am November 22nd, 2008 mit Kommentare geschlossen.
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1 comment

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#1. Februar 22nd, 2009, at 4:20 PM.

Der Atomausstieg bringt num mal ein Problem mit sich. Der Atomstrom muss durch andere Energieen ersetzt werden. Das ist erst mal teuer und schlaägt sich im Strompreis nieder.