Atomausstieg durch Anbieterwechsel
Im Moment brodelt es mal wieder in Deutschland. Grund ist die Annahme die großen Stromkonzerne wollen den Atomkonsens und damit den Ausstieg aus der Atomenergie aufkündigen. Mittlerweile haben sich Manager deutscher Stromkonzerne für längere Laufzeiten der Atomkraftwerke ausgesprochen. “Genug ist genug” sagt nun der Deutsche Naturschutzring e.V. In einem “Zusammenschluss von Organisationen und Initiativen … von denen einige den Atomkonsens in den vergangenen Jahren als Etikettenschwindel kritisiert und andere ihn als alternativlos befürwortet haben” werden nun alle Bürger aufgerufen den Atomausstieg selber zu machen. Wie das geht? Ganz einfach. Man wechselt den Stromanbieter. Mit unserem Strompreisrechner geht das einfach und unkompliziert. Sie können sich z.B. einen Stromanbieter suchen der auch Ökostrom anbietet. Die Stromkonzerne weisen heutzutage auch aus wie sich ihr Strom zusammensetzt. Da aber Ökostrom teuerer als Atomstrom ist wird der Anbieterwechsel nicht für alle Menschen in diesem Land so einfach möglich sein. Die Energiepreise steigen und werden sich wahrscheinlich in den nächsten Jahren noch weiter erhöhen. Wer jetzt schon auf jeden Cent achten muss hat gar kleine Wahl. Der muss auch wenn er für den Atomausstieg ist den billigeren Atomstrom nutzen. Trotzdem raten wir allen mal einen kostenlosen Stromvergleich durchzuführen, denn nur durch einen Wechsel des Stromanbieters, dazu rät mittlerweile auch der Bundesverbraucherschutzminister, kann man endlich mehr Wettbewerb in den Strommarkt bringen und damit die Kostenexplosion der Strompreise eindämmen.
Ähnliche Beiträge:
geschrieben am Juli 14th, 2008 mit
Kommentare geschlossen.
Lese weitere Artikel aus der Kategorie Stromanbieterwechsel.
- [+] Digg: unterstütze den Artikel
- [+] Del.icio.us: Bookmarke diesen Artikel
- [+] Furl: Bookmarke diesen Artikel

#1. Januar 29th, 2009, at 5:00 AM.
Tja, viele Menschen haben wahrlich Angst vor dem Wechsel des Stromanbieters. Aber völlig unbegründet. Schließlich gibt es eine sog. Versorgungssicherheit beim örtlichen Netzbetreiber. Es kann quasi überhaupt nicht vorkommen, dass man keinen Strom erhält, auch wenn der neue Stromanbieter Mist baut. Der Netzbetreiber ist verpflichtet, in solchen Fällen Strom zu liefern, ohne Aufschlag.
Grüße
Jana